Kategorie: Gedanken

I FINALLY GOT IT ALL TOGETHER. NOW WHERE IS IT?

In this paper, Tabea Merly writes about material feminisms and posthumanisms and their interdependencies. She explore the question of what decolonial practices and forms of knowledge might support accountability and the decentralisation of anthropocentrism while recognizing alternative forms of subjectivity, relationality, and sociality.

Wutkanal.fm

Neues von der Wut-Gruppe  Bereits im Kindesalter werden wir dazu erzogen, Wut zu unterdrücken. Wut wird oft bestraft, mit Sanktionen oder auch Beziehungsabbrüchen, das kann jedoch schwere Folgen haben. Die Unterdrückung unserer Wut verhindert es, dass wir lernen, für uns selbst einzustehen. Auch im Erwachsenenalter…

🔥Bist du auch so wütend?🔥

Wir Vanice, Madeline, Natalia und Vanessa beschäftigen uns im Rahmen unseres Projekts im 3. Semester mit dem Thema Wut. Wir fragen uns, wie Wut eigentlich funktioniert, warum Wut immer so negativ konnotiert wird und Menschen ihre Wut verdrängen wollen? Wann und Warum entsteht Wut überhaupt…

Wie “schaue [ich] in die Welt” ?

Meine Mutter wollte für ihre Kinder diese alternative Schule, weil sie von deren Richtigkeit überzeugt ist. Sie wollte für uns den dort versprochenen Freiraum, aber auch, dass ihre Kinder ihr in ihre Geisteswelt folgen.
Einige Menschen aus meinen Waldorfkreisen haben in der Querdenken-Bewegung die Verteidigung dieser Freiheit wiedergefunden und sind in dem Gedanken sehr naiv mit Nazis marschiert.
Reichsbürger seien entweder nicht alle rechts oder gehörten einer rechten Minderheit an, für die man sich einsetzten, müsse.
Corona sei eine Verschwörung oder ein ungeimpftes Immunsystem sei stark genug, um es mit dem unbekannten Virus aufzunehmen. Freiheit würde durch die Maske beraubt.
An keiner Schule gab es innerhalb der eigenen Reihen größere Spaltungen durch die Pandemie. Plötzlich klaffte ein Abgrund zwischen der versprochenen Freiheit und dem unterschwelligen Dogma.
Weit entfernt von der politischen Ebene reflektiere ich in diesem Essay die Transformation meiner eigenen Grundannahmen über die Waldorferziehung.
Ich würde mir wünschen, dass es Menschen dazu auffordert, sich näher mit dieser Schulform beschäftigen, ehe sie arglos deren Freiheitsversprechen folgen.

A New Curriculum

Die inhaltliche Grundlage für dieses Editorial wurde in einem kollaborativen Schreibworkshop geschaffen, angelehnt an die kollektiven Schreibmethoden der Schreibwerkstatt (siehe S. 84). Darin dokumentierten die Teilnehmer*innen ihre Ergebnisse und Erwartungen an das Projekt und an den Anspruch, transformative Vermittlungsformate entwickeln zu wollen/sollen.

Weltübersetzer*in werden

Im Essay „Weltübersetzer*in werden“ wird ein feministischer Blick auf das Feld der Wissensproduktion geworfen. Es geht darum, unser Verständnis dessen, was als Wissen gilt, zu hinterfragen, aufzubrechen und um diverse Perspektiven zu erweitern. Dazu werden konkrete Mikropraktiken vorgeschlagen, in die persönliche Lehr- und Lernräume integriert werden können.

Körperschaft

Der Essay „Körperschaft“ geht der Frage nach, wie die Unumgänglichkeit des Körpers als Grundlage menschlichen
Handelns anerkannt werden kann und argumentiert unter anderem mit Thesen von Silvia Federici oder bell hooks.

Kartoffelkunst gegen den Klimawandel

Von Eliana Djubiray Helmholz und Julia Hellert. Die Bewältigung der Klimakrise ist eine zentrale Aufgabe unserer Zeit. Es ist heute wissenschaftlich unumstritten, dass der Klimawandel existiert, dass er menschengemacht ist, dass er gefährlich ist und dass durchaus noch etwas getan werden kann, um seine Folgen zumindest abzumildern.