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Neues von der Wut-Gruppe 

Bereits im Kindesalter werden wir dazu erzogen, Wut zu unterdrücken. Wut wird oft bestraft, mit Sanktionen oder auch Beziehungsabbrüchen, das kann jedoch schwere Folgen haben. Die Unterdrückung unserer Wut verhindert es, dass wir lernen, für uns selbst einzustehen. Auch im Erwachsenenalter kann es dazu führen, dass wir andere Menschen viel zu oft unsere eigenen Grenzen übertreten lassen. Die unterdrückte Wut macht uns reizbar, lässt uns unwohl fühlen, kann Kopfschmerzen, Verspannungen, Depressionen und vieles mehr verursachen. Besonders trifft dies auf marginalisierte Gruppen, wie FLINTA (Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und asexuelle Menschen), Schwarze Menschen oder Menschen, die von mehreren strukturellen Diskriminierungsformen gleichzeitig betroffen sind, zu. 

Durch die Auseinandersetzung mit dem Gefühl Wut haben wir in den letzten Wochen bereits vieles gelernt und verschiedene Wege ausprobiert, mit diesem Gefühl umzugehen, statt es einfach nur zu unterdrücken. In diesem Zusammenhang ist unsere Rage-Playlist entstanden, in der wir viele wütende Songs sammeln oder auch welche, die wir hören, wenn wir wütend sind.

Hör gerne mal rein und teile deine Rage-Songs mit uns!

Love & Rage🔥

Vanessa, Madeline, Vanice & Natalia

 

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