Stell dir vor…

Wie kann man durch Digitalisierung getriebene Zukünfte visualisieren? Wir regen mit unserem Projekt die Vorstellungskraft der Betrachter*innen an und fragen: Welche Zukünfte sind wünschenswert – und welche sind es nicht?
Die Szenarien beschreiben je eine mögliche Zukunftssituation auf Grundlage von vier radikal unterschiedlichen Welten, in denen Transparenz und Datensouveränität in unterschiedlichem Ausmaß existieren und zueinander im Verhältnis stehen. Wenn zum Beispiel alle Menschen vollständig transparent wären, ließe sich mit den so erhaltenen Datenmengen eine funktionierende Planwirtschaft betreiben? Anstöße wie „Stell dir vor, du teilst alles mit jedem“ sollen den Status Quo hinterfragen, Pfadabhängigkeiten aufzeigen und einen Perspektivwechsel ermöglichen.

Ein Projekt von:

Lina Beier, Kyra Börnemeier, Ronja Schönijahn und Ying Ying Wang

Betreut durch:

Saskia Hebert und Andreas Unteidig im Projekt „DIGITOPIA“, Wintersemester 18/19:

Die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) berührt immer mehr Aspekte unserer Lebenswelten. Durch Technologie nehmen wir wahr, kommunizieren und bilden unsere Gedanken und Positionen aus. Das Digitale wird zu einem privilegierten Zugang zur Welt – für die Informationsbeschaffung etwa oder dafür, wie wir unsere Meinungen bilden, Öffentlichkeiten sich formen und schlussendlich politische Realitäten konstruiert werden.
Wer entscheidet über Zugänge? Welche Machtansprüche werden digital unterstützt, welche subversiv konterkariert? Müssen Teilhabe und Mitsprache neu verhandelt werden? Was ist nachhaltige Digitalisierung? Was digitale Nachhaltigkeit? Diese und auch ganz andere Fragen wurden im Wintersemester 2018/19 im Projekt DIGITOPA verhandelt.

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