Transformation Design begreift Gestaltung …

… konsequent von menschlichen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen her und versucht, dabei weder in autoritäres Beglückungsgehabe zu verfallen noch die ökonomischen Randbedingungen zu vernachlässigen.

Wolfgang Jonas, HBK Braunschweig, Studiengang Transformation Design

Kommentar (1)

  1. Carsten Knust

    Das klingt erstrebenswert und ist wohl in Anbetracht der insbesondere sozialen und ökologischen Missstände der einzig richtige Ansatz.

    Die Frage, die sich mir dabei stellt ist, wie es gelingen kann, dass es nicht nur einen zweifelsohne notwendigen langfristigen Umdenkungsprozess bei den Gestaltern ökonomischer und sozialer Prozesse und Produkte anstößt, sondern wie eine Transformation der Werte, Normen und Zielvorgaben in das reale ökonomische kapitalzentrierte System Einzug halten kann und dass möglichst kurzfristig und effizient.
    Es gibt tolle Beispiele von bspw. Open-Communities, die hoffentlich eine Vorbildfunktion ausüben können. In den realen Wirtschaftsstrukturen sitzen aber derzeit (noch) zu viele Entscheidungsträger, die die Duplexdruck-Funktion ihres Druckers per default schon für eine großartige Veränderung halten – das ist noch ein wenig mager.

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