sand to sand

Hast du schon einmal außerhalb von Sommerurlauben am Strand über Sand nachgedacht? Darüber vielleicht, dass Sand ein Rohstoff ist, der bald nicht mehr “wie Sand am Meer” vorhanden sein könnte? sand to sand ist ein interaktives Format, das Anlass bietet, sich mit der zweitmeist verbrauchten Ressource der Welt einmal näher auseinanderzusetzen.

An einem Tisch mit zwei Stühlen – einer Art “Sandkasten” – können mit einer begrenzten Menge Sand und verschiedenen Werkzeugen individuelle Bauten erschaffen werden. Jeder Neubau erfordert einen Abriss und setzt die Wiederverwertung bereits genutzten Sandes voraus. Das Modellieren mit Sand macht den Umgang mit der Ressource auf der Welt im übertragenen Sinn erfahrbar und eröffnet die Möglichkeit eines Perspektivwechsels, durch welchen zukünftiges Bauen als Teil einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft verstanden werden kann.

Hintergrund ist die weltweite Knappheit der Ressource Sand, die als Massenrohstoff in zahlreichen industriellen Produkten enthalten ist. Insbesondere in der Bauindustrie wird Sand als wichtiger Bestandteil von Glas, Beton und Asphalt in kaum vorstellbaren Mengen verarbeitet, gleichzeitig gehen mit dem immensen Abbau von Sand schwerwiegende
ökologische und soziale Konsequenzen einher. Eine nachhaltige Alternative zum massiven Verbrauch des Rohstoffs in der Bauindustrie wird die Wiederverwertung bereits genutzter Materialien wie etwa Recycle-Beton gesehen.

Die Instagramseite __sandtosand versteht sich als informative Ergänzung zum praktischen Format. Zugleich können unter dem Hashtag #sandtosand Fotos eigener Sandbauten veröffentlicht werden, um das Projekt zu unterstützen und so auf das Problem drohender Sandknappheit aufmerksam zu machen.


Ein Projekt von:
Emmelie Althaus, Eva Eiling und Maike Gebker
Semesterprojekt „Re/Sources“, Wintersemester 2019/20

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