Ich sehe das größte Potenzial des Transformation Design …

… in der subversiven Kapazität des Entwerfens, radikal und hochsensibel mögliche Zukünfte auf Situationen des vermeintlich Wirklichen zu projizieren – und diesem dadurch Fragen zu stellen.

Saskia Hebert, HBK Braunschweig, Studiengang Transformation Design

 

Kommentare (2)

  1. Hans Steen

    Soll heißen? Wieso vermeintlich wirklich; ist die Beobachtung der Realität nun keine annehmbare Tatsachen mehr? Wem werden Fragen gestellt? Der vermeintlichen Wirklichkeit, dann in Persona?

    • Saskia Hebert

      Tja, wie wirklich ist die Wirklichkeit? Das fragt sich die Philosophie ja schon seit längerem, und Paul Watzlawick hat dazu ein ziemlich gutes Buch geschrieben. Aber klar, die Fragen stellen wir natürlich nicht der Wirklichkeit, sondern zunächst mal uns selbst – und diskutieren sie (mitsamt möglicher Antworten) gern. Denn genau darum geht es hier: Um verschiedene Beobachtungen, d.h. Perspektiven, Standpunkte und Interpretationen dessen, was „annehmbare Tatsachen“ sein könnten – und um die Spielräume, diese zu gestalten.

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