Anke Strauß: Politics of Affect – Die Rolle der Kunst in der Utopieproduktion

Kunst wird nicht erst seit Adorno als Ort der Utopieproduktion verstanden. Aber was heißt eigentlich Utopie? Und wie gestaltet sich die Beziehung zwischen Utopie und Kunst? Der Beitrag zum Symposium beschäftigt sich mit dem Begriff der Utopie, dem sich verändernden Bezug zur Utopie in der Kunst, dessen Verhältnis zum gesellschaftlichen Diskurs und der Frage wie sich kritische Sozialforschung mit diesem Thema empirisch auseinandersetzen kann.

Anke Strauß ist Organisationswissenschaftlerin und interessiert sich für die Beziehung zwischen Kunst und Wirtschaft. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften, promovierte in Critical Management Studies und forschte unter anderem in Witten/Herdecke, an der University of Essex (UK) und am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). An der Europa Universität Viadrina in Frankfurt/Oderuntersucht sie zurzeit von Künstlern geführte Organisationen. Sie fragt dabei nach der Performativität utopischen Denkens in der Entwicklung von Gegenentwürfen zur (Kreativ-)Arbeit auf Basis von Solidarität.